Das Sakrament der Buße/Versöhnung
Mit der Taufe hat unser Weg zu Gott begonnen. Der Mensch in Gemeinschaft mit Gott, das ist das wahre Leben.
Doch kann das Leben des Menschen immer wieder zur Unheilsgeschichte werden. Der Mensch kann sich von Gott entfernen, oder sich ganz von ihm trennen. Der Blick weg von Gott schafft eine unheilvolle, d.h. sündige Situation. Sünde kann nicht nur zwischen Mensch und Gott entstehen, sondern auch zwischen Menschen.
Der Weg zurück zum Heil ist immer wieder möglich. Gott schenkt immer Vergebung, wenn der Mensch dazu bereit ist. So wie man nach einem Streit das Bedürfnis hat, sich wieder zu versöhnen, so muss man sich auch mit Gott wieder versöhnen. Deshalb wird das Bußsakrament auch „Sakrament der Versöhnung" genannt.
Nach dem Bekenntnis der Sünden und der Reue erteilt der Priester im Namen Jesu Christi die Lossprechung von den Sünden: „Ich spreche dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Christus selbst ist es, der in diesem Sakrament wirkt: Er führt den Sünder zur Umkehr, damit er seine Schuld bereut und eingesteht. Er wirkt im Priester, der in seinem Auftrag das wirksame Wort der Lossprechung sagt.
Möglichkeiten, seine Schuld zu bekennen gibt es verschiedene; in einem Beicht- oder Sprechzimmer, oder auch im Beichtstuhl.
Beichtgelegenheit besteht in der Regel am Samstagabend ab 17 Uhr in St. Oswald, Stockach. Sie dürfen aber auch jederzeit Beichttermine über das Pfarrbüro oder direkt mit Pfarrer Lienhard vereinbaren.




